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Stellungnahme des DVWO zur Petition: Kranken- und Pflegeversicherung: Einkommensabhängige Beiträge für Selbstständige – die Benachteiligung beenden!

Gesetzliche Krankenkassen berechnen den Beitrag bei Angestellten ausschließlich bezogen auf deren Bruttoeinkommen aus der angestellten Tätigkeit. Dabei gibt es eine Unter- und eine Obergrenze. Einkünfte bis zu 450,00 Euro monatlich sind sozialabgabenfrei. Auf Beträge oberhalb eines monatlichen Bruttoeinkommens von 4.350,00 Euro werden keine Krankenkassenbeiträge mehr fällig. Wer als Angestellter ein geringes Einkommen hat, zum Beispiel 1.000,00 Euro monatlich, der zahlt seinen Beitrag auch nur auf diesen Betrag, wobei der Arbeitgeber sich auch noch daran beteiligt. Selbständigen hingegen wird unterstellt, dass Sie monatlich einen Gewinn von mindestens 2.231,25 Euro erwirtschaften. Ausgehend von 18,0% Beitragssatz (Kranken- und Pflegeversicherung, Zusatzbeitrag) zahlt ein Selbständiger also mindestens rund 400,00 Euro und höchstens rund 780,00 Euro monatlich für seine Krankenversicherung. Für Selbständige mit lukrativen Tagessätzen ist diese Regelung vielleicht einfach nur ärgerlich. Für Selbständige in der Weiterbildung, die für geringe Stundensätze arbeiten oder gerade erst in der Existenzgründungsphase sind, stellt das aber ein großes Problem dar. 

Dr. Andreas Lutz, 1. Vorsitzender des VGSD e.V. (Verband der Gründer und Selbständigen Deutschland e.V.), hat eine Petition zum Thema Krankenversicherung für Selbständige initiiert. Ziel ist es, die unterschiedliche Behandlung von Angestellten und Selbständigen in der gesetzlichen Krankenversicherung aufzuheben.

Der DVWO befürwortet diesen Vorstoß Richtung gerechter Beitragszahlung in der gesetzlichen Krankenversicherung und Gleichbehandlung von Angestellten und Selbständigen.

Lediglich den Abzug von fiktiven Sozialversicherungskosten die durch den Arbeitgeber finanziert werden, bei der Beitragsberechnung berücksichtigen zu wollen, halten wir für nicht eindeutig nachvollziehbar.

Unsere Aufforderung: Unterstützen Sie die Petition mit Ihrer Stimme. Die erfolgreiche Umsetzung der Ziele würde für viele Selbständige in Training, Beratung und Coaching mehr Planungssicherheit und letztlich mehr Nettoeinkommen bedeuten.

Weitere Informationen und Link zur Petition...

Jobwechsel und Strukturwandel beschleunigen sich: Weiterer Bedeutungszuwachs von Bildung und Weiterbildung

Die Digitalisierung der Arbeitswelt beschleunigt Jobwechsel und Strukturwandel in Deutschland. Die Zahl von Akademikerinnen und Akademikern nimmt zu, die Zahlen beruflich Qualifizierter und Geringqualifizierter nehmen ab, die Komplexität der auszuübenden Tätigkeiten steigt und die Bedeutung von Bildung und Weiterbildung wächst. Das sind erste zentrale Zwischenergebnisse des Forschungsprojekts "Polarisierung von Tätigkeiten in der Wirtschaft 4.0 - Fachkräftequalifikationen und Fachkräftebedarf in der digitalisierten Arbeit von morgen". Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) führt dieses Projekt im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durch.

"Zwei Entwicklungen lassen sich bereits jetzt festhalten: Der Berufs- und Tätigkeitswandel durch die Digitalisierung wird sich beschleunigen, und der Branchenwandel hin zu mehr technologiegestützten Dienstleistungen wird weiter an Fahrt aufnehmen", betont BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser. "Klar ist aber auch: Es gibt keine Alternative zu diesen Entwicklungen. Eine verzögerte oder gar verschleppte Umsetzung der Digitalisierung wird sich negativ auf den Wirtschaftsstandort Deutschland auswirken. Denn Deutschland würde dann weniger exportieren und müsste mehr neue Güter im Ausland nachfragen." Es sei, so Esser weiter, auch eine deutliche Asymmetrie im Digitalisierungsniveau der unterschiedlichen Branchen innerhalb der deutschen Wirtschaft festzustellen.

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Digitale Bildungsoffensive auch für die Weiterbildung

Der Rat der Weiterbildung – KAW - dem der DVWO Dachverband der Weiterbildungsorganisationen e.V. als Mitglied angehört - nahm den 10. Nationalen IT-Gipfels der Bundesregierung zum Anlass einer Stellungnahme zum Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für eine digitale Wissensgesellschaft. 

In seiner Strategie "Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft“ macht das BMBF zu Recht deutlich, dass die deutsche Bildungslandschaft zur Umsetzung digitaler Bildung eine umfassende Handlungsstrategie für alle Bildungsbereiche benötigt. Die Maßnahmenplanung des BMBF zeigt jedoch leider, dass sich die Umsetzungsschritte des Vorhabens nahezu ausschließlich auf den schulischen Bereich beziehen.

Der Rat der Weiterbildung fordert die Bundesregierung auf, bei der angekündigten finanziellen Unterstützung für eine Erneuerung der digitalen Infrastruktur neben den Schulen auch die Weiterbildung zu berücksichtigen. In Weiterbildungseinrichtungen werden die Voraussetzungen für modernes Lernen und für die Aneignung von Informations- und Medienkompetenz geschaffen. Gerade in einer digitalen, sich immer wieder verändernden Wissensgesellschaft ist lebenslanges Lernen unumgänglich. Damit ist die Weiterbildung in besonderem Maße angesprochen, da sie den längsten Teil des lebenslangen Lernens begleitet.

Im Einzelnen fordert der Rat der Weiterbildung:

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Weiterbildner 2016 – mit wb-web fit für die digitale Welt

„Die Digitalisierung unseres Lebens nimmt im privaten wie im beruflichen Kontext unaufhaltsam zu und beeinflusst das Denken und Handeln in nahezu allen Gesellschaftsbereichen. Weiterbildung hat dabei die Aufgabe, Menschen aller Altersstufen zur emanzipierten Teilhabe und zu einer gestaltenden Rolle in einer sich ständig verändernden Welt zu befähigen, und zwar im Sinne eines ganzheitlichen und demokratischen Bildungsverständnisses.“ So weit und so richtig lautet das Credo des diesjährigen Deutschen Weiterbildungstags, der am 29. September unter dem Titel „Weiterbildung 4.0 – fit für die digitale Welt“ stattfindet.

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Recht in der Weiterbildung“: Gesetzliche Rahmenbedingungen auf EU-, Bundes- und Landesebene

Immer wieder begegnen Lehrende mit einem großen Unbehagen in ihrer täglichen Arbeit Rechtsfragen. Die grundlegende Bedarfsstudie zum Aufbau des Portals wb-web aus dem Jahre 2014 bestätigte den Bedarf an Informationen zu gesetzlichen Regelungen und Möglichkeiten. Mit dem Dossier greift wb-web diese Fragen auf.

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Vorsicht, E-Mail-Werbung!

Sie kommt ganz harmlos daher, die Werbung in einer E-Mail: Ein Trainer macht am Ende des Textes den Empfänger auf ein bald stattfindendes Seminar aufmerksam. Der Hinweis findet sich standardisiert in allen Signaturen der versendeten E-Mails. Nur dummerweise hatte der konkrete Empfänger nicht um Informationen über das Seminar gebeten. Er hat also die Werbung ohne Nachfrage erhalten.

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